Die Idee zu Digimenz und die Entscheidung, dieses Konzept – was ursprünglich in einem Mastermodul zur Digitalisierung in der Gesundheitswirtschaft entstanden war – weiterzuverfolgen, kamen uns bereits 2020. In diesem Jahr gewannen wir damals auch den 2. Platz beim Call for Ideas der garage33 und damit gleichzeitig einen großen Schub an Motivation, denn die Idee schien mehr als nur eine „fixe Idee“ zu sein. So weit so gut – das Grundkonzept stand und Validierungen liefen, aber im Vordergrund stand zunächst vor allem noch das Masterstudium.

2021 war für uns ein aufregendes und lehrreiches Jahr. Zwar befinden wir uns gerade noch in den letzten Zügen unseres Masterstudiums (denn die Masterarbeit schreibt sich leider nicht von allein), aber an Digimenz zu arbeiten und die Idee umzusetzen wird von einer so großen Motivation angetrieben, dass beide Projekte parallel laufen.

Ein wachsendes Team mit der Motivation Digimenz voranzutreiben

Bereits Anfang des Jahres waren wir auf der Suche nach einem weiteren Teammitglied für die Programmierung der App. Im März wurden wir fündig – Spoorthi schloss sich uns an, um an der Entwicklung zu arbeiten. Und sie blieb nicht die einzige Ergänzung im Team, denn im April erblickte Franziskas Sohn das Licht der Welt. Unser jüngstes Teammitglied Moritz übernimmt somit weitestgehend Tätigkeiten des Zeitmanagements und erinnert uns seither immer wieder daran, regelmäßig Pausen einzulegen und den Alltag zu entschleunigen. Ab Mai konnten wir sogar auf noch mehr Unterstützung zurückgreifen und Marketing- und Finanzplanbezogene Tätigkeiten unseren Praktikanten Nele und Paul anvertrauen. Die beiden nahmen von Mai bis August am Top Talent Programm der Uni Paderborn teil. Um auch einmal „Start-up-Luft“ zu schnuppern, unterstützten sie uns tatkräftig für vier Monate.

Validierungsarbeit im Johannisstift und das erste eigene Büro

Um die App so nah am Nutzer wie möglich zu entwickeln, fingen wir ab Mai an uns an regelmäßig ehrenamtlich im Sophie Cammann-Haus des Johannisstift Paderborn zu engagieren. Dort beschäftigen wir uns mit den Bewohnern, um zu testen welche Funktionen einer digitalen Anwendung für Demenzerkrankte wichtig sind. Es bereitet uns außerdem viel Freude zu sehen, wie wir den Erkrankten Beschäftigung bieten und ein Lächeln auf die Lippen zaubern können. Seit September sind wir mit Digimenz nun mit dem Gründerstipendium NRW gefördert und haben damit auch gleichzeitig ein Büro im Technologiepark 6 in Paderborn bezogen. Dort haben wir es uns auch schon sehr gemütlich gemacht und freuen uns über die Möglichkeit dort zusammen zu arbeiten.

Mit wertvollem Feedback Richtung EXIST Förderung


Beim
IT4Anxiety-Hackathon des Evangelischen Klinikum Bethel konnten wir Ende Oktober viel Input und Feedback für unsere Anwendung mitnehmen. Wir haben unter anderem gelernt, wie wir die Wirkfaktoren der Psychotherapie nach Grawe in Digimenz berücksichtigen können und durften am Ende sogar den zweiten Platz mit nach Hause nehmen. Nun konzentrieren wir uns auf die Bewerbung um eine Förderung durch das EXIST-Gründerstipendium NRW, und nehmen in diesem Rahmen auch am startklar Businessplan-Wettbewerb teil, um an unserem Businessplan zu feilen.

Wir wünschen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch

Und so schnell ist das Jahr dann auch schon wieder fast vorbei. Wir sind gespannt was das nächste Jahr bringen wird und bis dahin wünschen wir euch erstmal frohe Weihnachten, eine schöne Zeit mit euren Liebsten und einen guten Start ins neue Jahr.

Du willst nichts mehr verpassen und
über alle aktuellen Themen informiert werden?
Dann melde dich ganz unkompliziert
für unseren Newsletter an!
Ich möchte mich für den Newsletter anmelden!